
Bereits im Jahre 2014 hatte die Deutsche Bahn schriftlich mitgeteilt, dass die Stadt Gerolstein bei Baumaßnahmen, die die Eisenbahnstrecke Köln-Trier tangieren (z. B. Brückenbauarbeiten) hinsichtlich der Durchfahrtshöhen eine Elektrifizierung der "Eifelstrecke" nicht berücksichtigen muss, da diese nicht vorgesehen ist.
Dennoch verzögert sich der "barrierefreie Umbau der Bahnstation Gerolstein" - von der Stadt Gerolstein merkwürdigerweise permanent damit begründet, dass die Planungen wegen Vorgaben hinsichtlich der Elektrifizierung "stocken" - mit all seinen unsäglich negativen Auswirkungen (z. B. versiffte Unterführung) seit 2014 Jahr für Jahr. Und Jahr für Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag, erhalten alle Bahnreisenden einen "tollen ersten Eindruck" (für den es ja bekanntlich keine zweite Chance gibt) von Gerolstein.....
In dem TV-Bericht vom 20.09.2019 wird nochmals die Aussage eines Vertreters des Bundesverkehrsministeriums publiziert, der zweifelsfrei und eindeutig erklärt, dass "ein Ausbau der Strecke (Anmerk.: also "Eifelstrecke") aus mangelnder Wirtschaftlichkeit verworfen wurde"
Damit gibt es (obwohl ja schon seit 2014 bekannt) ab sofort überhaupt keine Entschuldigung mehr für die Verantwortlichen der Stadt Gerolstein, keine sofortige Umsetzung und Realisierung der Planungen "barrierefreier Umbau der Bahnstation Gerolstein" zu fordern und diese zu forcieren !
Aber vielleicht hofft man ja auch wieder darauf, dass irgendwann die 500 Millionen zur Verfügung stehen und wartet, und wartet, und wartet...und Gerolstein behält mit seiner Unterführung am Bahnhof weiter seine "dufte Note" !
Bernd May